Fazit

Die „indirekte Teilliquidation“ ist trotz KS Nr. 14 für den Unternehmensverkauf bzw. die Nachfolgeregelung weiterhin eine heikle, mit Unsicherheiten behaftete Angelegenheit. Rechtsunsicher und nicht durch Steuerruling absicherbar bleiben die Fragen

  • der (auch nur konkludent möglichen) Mitwirkung bei der Mittelentnahme
  • des Umfangs der nicht betriebsnotwendigen Substanz.

Gefordert ist

  • eine sorgfältige Transaktionsplanung, ev. ein Steuerruling (vgl. auch www.taxruling.ch)
  • und die Überwachung des Käuferverhaltens während der Ausschüttungssperrfrist.

Ein falsches Vorgehen führt unnötigerweise zu einer hohen privaten Steuerbelastung.

Drucken / Weiterempfehlen: